Aktuelles Buch: Die Integrationslüge

Kopftuchverbot, keine Minarette - während die einen die Angst davor schüren, dass Deutschland sich abschaffen könnte, beschwören die anderen die romantische Multikulti-Idylle. Kaum eine Debatte wird privat und öffentlich so emotional und unsachlich geführt wie die Frage der Integration von „Menschen mit Migrationshintergrund“.

 

Die Halbwahrheiten und Irrtümer, die dabei von allen Seiten aufs Tapet gebracht werden, verfestigen die Probleme, anstatt uns realistischen Lösungen näher zu bringen.

 

Eva Maria Bachinger und Martin Schenk zeigen in ihren fundierten und provokanten Buch, worum es eigentlich geht: Integration ist eine Frage der sozialen Rangordnung. Und das wichtigste Merkmal zur Unterscheidung von Menschen ist Geld.

 

Doch statt über Bildung, Arbeitsmarkt oder Aufstiegschancen diskutieren wir - aus politischem Kalkül wie aus Blauäugigkeit - über kulturelle Eigenheiten und Religionszugehörigkeit.

 

Neben präzisen Analysen zu den sozialen, ökonomischen und psychologischen Aspekten des Themas liefern die Autoren anschauliche Reportagen aus dem Alltag von Menschen, die nach Berlin, Zürich oder Wien gekommen sind und sich weniger mit kulturellen als mit sozialen Problemen konfrontiert sehen.

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