Neue Auflage: Die besten Bergsteigerinnen der Welt

2010 ging der Wettlauf um die erste Frau auf allen Achttausendern in die heiße Phase. Gerlinde Kaltenbrunner, Nives Meroi, Edurne Pasabán und Oh Eun Sun: Vier konkurrierende Gipfelstürmerinnen oder eine mediale Inszenierung? Zweite aktualisierte Auflage 2013

 

Extrembergsteigen ist nach wie vor eine Männerdomäne – doch die Frauen holen auf. Um als Profi leben zu können, brauchen Sportlerinnen und Sportler lukrative Sponsorenverträge, die man leichter bekommt, wenn man sich gut vermarktbare Ziele setzt und beeindruckende Bilder liefert.

Das hat sich auch wieder gezeigt beim Hype um die erste Frau auf allen Achtausendern: Die Medien und Sponsoren konzentrierten sich vor allem auf jene Bergsteigerinnen, die sich dieses Ziel gesetzt haben. Die Alpinistinnen betonen, keinen Wettkampf zu wollen, spielen aber mit bei der Inszenierung. Verstellt wird dabei der genauere Blick auf die Herangehensweise jeder einzelnen Alpinistin und auf andere Leistungen im Alpinismus.  

 

Eva Maria Bachinger, selbst passionierte Bergsteigerin, ist zu Gerlinde Kaltenbrunner in den Schwarzwald und zu Nives Meroi in Travisio sowie Edurne Pasaban in Barcelona gereist – sie führte auch eines der sehr raren Interviews mit Oh Eun Sun in Seoul.


Doch nicht nur sie kommen zu Wort, sondern auch viele andere Bergsteigerinnen, die kaum medial bekannt sind, weil sie eben nicht die Gipfel der populären Achttausender anpeilen. Der Fokus wird auch auf jene Frauen gerichtet, die Pionierinnen im Alpinismus waren. 

 

Zurück